Tata Emo | Indien versucht es jetzt auch mit einem Billig-Elektriker
Posted by: Max in AllgemeinAuf der Autoshow 2012 in Detroit will Tata seine neue Elektroautostudie Tata Emo erstmals live präsentieren. Die Fakten zu dem Minielektriker aus Indien gibt’s hier für dich aber natürlich schon jetzt.
Der Tata Emo: Billig, billiger, am billigsten
Für ähnliche Furore sorgte der indische Automobilhersteller Tata schon vor einigen Jahren mit dem Modell Nano, welches jedoch nicht wie der Tata Emo womöglich immer ein Concept Car bleiben wird, sondern 2009 in den Verkauf startete. Leider blieben die Verkaufszahlen des Kleinstwagens mit Miniverbrennungsmotor und einem sagenhaften Neupreis von umgerechnet unter 2.000 Euro weit unter den Erwartungen zurück und hinzu kamen Lieferschwierigkeiten sowie technische Probleme. Hoffen wir also, dass sein elektrischer Bruder ebenfalls in Serienreife geht und nicht dieselben Komplikationen erlebt.
Was im Tata Emo drinsteckt
Wie auch der Nano besticht der Tata Emo durch minimalste Abmessungen. Während weite Teile des Fahrzeugs an einen Smart erinnern, so macht diesem Vergleich das fast gänzlich aus Glas bestehende Dach einen Strich durch die Rechnung, denn es zieht sich vom Heck an sofort zur Front hin in einem Bogen nach unten und lässt den Kleinwagen wie einen Keil mit fehlender Spitze aussehen. Ebenfalls besitzt der Tata nicht zwei, sondern vier Türen, jedoch werden die hinteren beiden unüblich nach hinten geöffnet, damit auf der sehr kleinen und nicht gerade gemütlich anmutenden Rückbank bequemer Platz genommen werden kann. Erreichen soll der Tata eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer und eine Reichweite von 160 Kilometer.
Was der Tata Emo kosten soll
Aus der Masse der Elektrostadtflitzer soll der Tata Emo aber vor allem mit dem Preis springen, mag diese Werbung auch eher ein Gag sein angesichts dessen, dass der Hersteller selbstredend derzeit keine Pläne hegt, den Kleinen in Serie zu produzieren. Wie auch beim Nano sollte der Elektriker die Konkurrenz weit unterbieten, denn der Mini sollte den Kunden lediglich 15.000 Euro kosten, für elektrische Verhältnisse derzeit wirklich ein Schnäppchen, wäre es denn nicht nur eine Fiktion. Mehr findest du auch bei Auto Bild .
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