Archive for Januar, 2012

Auf der Autoshow 2012 in Detroit will Tata seine neue Elektroautostudie Tata Emo erstmals live präsentieren. Die Fakten zu dem Minielektriker aus Indien gibt’s hier für dich aber natürlich schon jetzt.

Der Tata Emo: Billig, billiger, am billigsten

Für ähnliche Furore sorgte der indische Automobilhersteller Tata schon vor einigen Jahren mit dem Modell Nano, welches jedoch nicht wie der Tata Emo womöglich immer ein Concept Car bleiben wird, sondern 2009 in den Verkauf startete. Leider blieben die Verkaufszahlen des Kleinstwagens mit Miniverbrennungsmotor und einem sagenhaften Neupreis von umgerechnet unter 2.000 Euro weit unter den Erwartungen zurück und hinzu kamen Lieferschwierigkeiten sowie technische Probleme. Hoffen wir also, dass sein elektrischer Bruder ebenfalls in Serienreife geht und nicht dieselben Komplikationen erlebt.

Was im Tata Emo drinsteckt

Wie auch der Nano besticht der Tata Emo durch minimalste Abmessungen. Während weite Teile des Fahrzeugs an einen Smart erinnern, so macht diesem Vergleich das fast gänzlich aus Glas bestehende Dach einen Strich durch die Rechnung, denn es zieht sich vom Heck an sofort zur Front hin in einem Bogen nach unten und lässt den Kleinwagen wie einen Keil mit fehlender Spitze aussehen. Ebenfalls besitzt der Tata nicht zwei, sondern vier Türen, jedoch werden die hinteren beiden unüblich nach hinten geöffnet, damit auf der sehr kleinen und nicht gerade gemütlich anmutenden Rückbank bequemer Platz genommen werden kann. Erreichen soll der Tata eine Spitzengeschwindigkeit von 100 Stundenkilometer und eine Reichweite von 160 Kilometer.

Was der Tata Emo kosten soll

Aus der Masse der Elektrostadtflitzer soll der Tata Emo aber vor allem mit dem Preis springen, mag diese Werbung auch eher ein Gag sein angesichts dessen, dass der Hersteller selbstredend derzeit keine Pläne hegt, den Kleinen in Serie zu produzieren. Wie auch beim Nano sollte der Elektriker die Konkurrenz weit unterbieten, denn der Mini sollte den Kunden lediglich 15.000 Euro kosten, für elektrische Verhältnisse derzeit wirklich ein Schnäppchen, wäre es denn nicht nur eine Fiktion. Mehr findest du auch bei Auto Bild .

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Die Elektroautos sind in aller Munde, leider aber nur ganz selten auch auf den Straßen anzutreffen. Alles setzt auf die Rückkehr der Elektromobilität und dazu gehört natürlich auch eines, nämlich ein technisch ausgereiftes, leistungsfähiges und vor allem auch flächendeckendes Stromtankstellennetz. In Estland wird nun ABB ein solches bauen.

Die Ausschreibung für das Stromtankstellennetz in Estland von ABB gewonnen

Das Stromtankstellennetz in Estland, welches von ABB gebaut wird, wird 200 Anlagen umfassen, die sich auf das ganze Land verteilen. Was hierzulande wenig wäre, ist in dem flächenmäßig eher kleinen Land mit gerade einmal zwei Millionen Einwohnern beachtlich und wird auch in ganz Europa das größte Tankstellennetz dieser Art sein.

Lieferbeginn vom Stromtankstellennetz in Estland von ABB

Die Ausschreibung für das Stromtankstellennetz in Estland, welche von ABB gewonnen wurde, wurde von der estnischen Regierung veranlasst und begonnen wird mit der Lieferung der Anlagen bereits im zweiten Quartal von 2012. Verbaut werden Gleichstromanlagen vom Typ Terra-System, welche jedoch erst gemeinsam im Dezember in Betrieb genommen werden. Neben der Lieferung der Tankstellen an sich gehört zum Vertrag zwischen der Regierung und dem französischen Großkonzern ABB aber auch die technische Wartung der Anlagen, zumindest für fünf Jahre, denn solange läuft der bestehende Vertrag.

Stromtankstellennetz in Estland von ABB auf die schlechten Reichweiten ausgelegt

Man könnte sagen, dass die zu Ende Jahr bestehende Dichte mit Stromtankstellen in Estland von ABB auf die bescheidenen Reichweiten der gegenwärtig erhältlichen Elektroautos ausgelegt sind, denn diese beträgt oft kaum 200 Kilometer. Das Netz ist sicher etwas, was sich in den nächsten Jahren noch nicht rentieren wird, aber ein Zeichen für die Zukunft setzt, denn der Boom der Elektroautos wird sicher dann kommen, wenn die Akku- und somit Reichweitenprobleme, sowie die derzeit noch hohen Investitionskosten beseitigt sein werden. Mehr Infos findest du auch hier.

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Das erste Jahr mit den ersten elektrischen Serienfahrzeugen der großen Konzerne GM und Nissan ist vorüber und es wurden weltweit gerade einmal 30.000 Fahrzeuge auf die Straßen gebracht. Der geringe Absatz von Elektroautos ernüchtert die Branche.

Der geringe Absatz von Elektroautos ist keine Überraschung

Wer sich über den geringen Absatz der Elektroautos wundert, der hat so zahlreiche Fakten verschlafen, wie zum Beispiel die Reichweiten, die bei den meisten Modellen mehr als unbefriedigend sind, die im Vergleich zu Verbrennungsmotorfahrzeugen hohen Anschaffungskosten, die sich zwar amortisieren durch die Ersparnis an Treibstoffkosten, aber dennoch abschrecken lassen, teils massive Lieferverzögerungen durch die Hersteller oder technische Probleme.

Geringer Absatz von Elektroautos lässt Kleinhersteller eingehen

Nicht nur die großen Automobilkonzerne investieren Milliarden in die technische Entwicklung von Elektroautos, welche sich wohl mit Sicherheit noch für einige weitere Jahre finanziell nicht auszahlen werden, sondern auch die kleinen Hersteller. Diese können jedoch solche finanziellen Verluste durch den geringen Absatz von Elektroautos nicht abfedern und gehen daran regelmäßig zugrunde. So zum Beispiel Aptera Motors aus den USA und Think aus Norwegen.

Geringer Absatz von Elektroautos gemäß Analysten kein Problem

Nach Aussagen von Branchenanalysten und Fahrzeugherstellern sei dies jedoch kein Grund zur Sorge, beziehungsweise könne keine Einschätzung über die weitere Entwicklung der neuen Ära der Elektromobilität gemacht werden, da es dafür noch viel zu früh sei. Erst die kommenden Jahrzehnte könnten zeigen, ob sich die Technik durchsetzen wird und sich somit die Investitionen gelohnt haben. Mehr zum Konkurs von Think findest du hier .

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Der Schweizer Fahrzeughersteller Rinspeed ist bekannt für innovative Neuentwicklungen und Prototypen, besonders auch im Bereich der Elektromobilität. Mit dem Rinspeed Dock+Go-System hat sich der Hersteller nun wieder einmal selbst übertroffen.

Worum es bei Rinspeed Dock+Go geht

Rinspeed Dock+Go steht für eine Art automobiler Rucksack auf einer Achse. Was sich seltsam anhört, ist eine hochinteressante Entwicklung, welche der Hersteller am Automobilsalon in Genf 2012 erstmals live präsentieren will. Der energetische Rucksack ist auf bestimmte Fahrzeuge, wie beispielsweise den sQube und einige Weitere, zugeschnitten und soll dem nach wie vor bestehenden Reichweitenproblem bei Elektroautos entgegenwirken, indem er bei Bedarf einfach angekoppelt werden kann.

Was im Rinspeed Dock+Go steckt

Im Rucksack vom Rinspeed Dock+Go verbirgt sich nicht unbedingt das, was man erwartet. Denn neben ordentlich Akkus, welche das jeweilige Fahrzeug mit zusätzlichem Strom für höhere Reichweiten versorgen, können auch Brennstoffzellen untergebracht werden, natürlich mit demselben Effekt. Unterschiedliche Ausführungen ermöglichen aber auch das Verstauen von Werkzeug im rollenden Rucksack oder der Unterbringung einer Warmhaltebox, beispielsweise für Pizzakuriere.

Der Rinspeed Dock+Go an jedem Elektrostadtauto möglich

Das System vom Rinspeed Dock+Go lässt sich grundsätzlich an jedes elektrische Stadtauto anschließen. In Zusammenarbeit mit weiteren Herstellern könnten entsprechende Übergänge geschaffen werden, womöglich auch einheitlich genormt, sodass sogar zwischen verschiedenen Fahrzeugen gewechselt werden kann. Als Demonstrationsfahrzeug dient derweilen der zweisitzige Smart, an dem sich das vielfältige Energiepaket auch optisch besonders gut macht. Noch nichts ist derzeit über einen allfälligen Preis für den rollenden Energieträger bekannt, wofür es aber auch sicherlich noch viel zu früh ist. Einen interessanten Artikel zum Thema findest du auch hier.

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