Der BYD e6 stammt aus der Feder des chinesischen Elektroautoherstellers BYD Auto. Zum ersten Mal vorgestellt wurde das Fahrzeug auf der North American International Auto Show in Detroit 2009. Derzeit werden 100 Fahrzeuge in Shenzen als Taxis getestet und sind für den Start einer allfälligen Serienproduktion ausschlaggebend.

MotorShowNetwork_BYD_Auto4 © Flickr-TechShowNetwork

Foto: MotorShowNetwork BYD e6 © Flickr-TechShowNetwork

Masse und Leistung des BYD e6

Die Schräghecklimousine BYD e6 der Crossover-Klasse besitzt eine Länge von 4,5 Metern und ist mit der Höhe von 1,6 Metern und dem Radstand von 2,8 Metern relativ bullig. Der Motor weist eine Leistung von 101 Pferdestärken bei einem maximalen Drehmoment von 450 Newtonmetern auf.

Als Batterie wird ein Lithium-Eisen-Phosphat-Akku verwendet, der für eine Reichweite von 330 Kilometer reichen soll, was ich im Vergleich zum Reva i oder dem Citroen C-Zero beachtenswert finde. Im Verhältnis ist aber auch das Gesamtgewicht des BYD e6 mit 2,3 Tonnen alles andere als bescheiden.

Berechtigte Zweifel und der Preis des BYD e6

Fraglich ist, ob diese Reichweite des BYD e6 überhaupt korrekt ist, da sie im vergangenen Jahr noch mit 400 Kilometern und auch einer um 20 höheren Spitzengeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern angegeben wurde.

Preislich soll der BYD e6 bei etwa 40.000 US-Dollar liegen und bei eventuellem Eintritt einer Serienproduktion sollen Modelle mit bis zu 200 Kilowatt Leistung vertrieben werden.

Der Innenraum beim BYD e6

Das Innenleben des BYD e6 besticht mit einem großen Lenkrad, dem mittig angeordneten Bordsystem und dem geschwungenen Armaturenbrett, das auf schlichte Eleganz ausgelegt ist, ohne unnötigen Überfluss und verspielte Dekoration zu benötigen.

Related posts:

  1. Elektroautos in China – Von Umweltsünden und Zukunftszeichen


Leave a Reply