Der Nissan LEAF ist das Elektroflaggschiff des japanischen Autoherstellers. Auf den deutschen Markt soll er im nächsten Jahr kommen. Womit wird uns der japanische  Stromflitzer mit den Mittelklassemassen also 2011 überraschen?

Nissan LEAF © Flickr - cliff1066™

2010 und das Warten auf den Nissan LEAF

Leider müssen sich alle Fans von Elektro Autos im Allgemeinen oder des Nissan LEAF im Speziellen, genau wie beim Renault Fluence Z.E., noch etwas gedulden, denn der Verkaufsstart ist für Deutschland erst für nächstes Jahr geplant. Dennoch, oder gerade deshalb, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, über den kleinen Elektroriesen zu berichten.

Kosten soll der Nissan LEAF unter 20.000 Euro, wobei bei diesem Preis das Herzstück, nämlich der Lithium-Akku nicht enthalten ist, was diesen Verkaufspreis somit eher nichtssagend werden lässt. Ich schätze ihn mit Vorbehalt einmal auf unter 30.000 Euro.

Unter der Haube des Nissan LEAF

Verborgen im Inneren des Nissan LEAF, mit seinen fünf Sitzplätzen und dem abgeschrägten Heck, steckt ein Elektromotor mit einer Leistung von 80 Kilowatt, also 109 guten, alten PS. Aus den Batterien zieht dieser beim Nissan LEAF eine Reichweite von 160 Kilometer bei einer Spitzengeschwindigkeit von satten 150 Stundenkilometern. Ein Grund sich bezüglich der Reisegeschwindigkeit zu beschweren gibt es also ganz und gar nicht.

Für die Drehstromschnellladung beim Nissan LEAF werden 30 Minuten für eine Ladung von 80 Prozent angegeben, sowie eine Normalladung von 8 Stunden.

Gut gefällt mir auch die Innenraumoptik beim Nissan LEAF. In moderner, aber gediegener und anmutiger Schlichtheit mit übersichtlich angeordneten Bedienelementen und Bordcomputer kommt sie daher, was ich an einem Auto besonders schätze. Warten bis nächstes Jahr, heißt es also für all diejenigen, welche wie ich den Elektroneuling einmal unter die Finger bekommen wollen.



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