Klein, kantig und sportlich zugleich, das sind die Eigenschaften vom Elettra Elektroauto aus Italien. Ach ja, fast hätte ich es vergessen, und er soll, für elektrische Verhältnisse, besonders erschwinglich sein.
Der Elettra 2011
Schon im Sommer 2011 soll es soweit sein und der Kleinwagen Elettra soll auf den Markt kommen. Entstanden ist er aus der Zusammenarbeit des in Mailand ansässigen Unternehmens Energy Resources und WT Motors, einem Hersteller von Motorrädern. Der Elettra verfügt über einen Lithium-Polymer-Akku, der ihm eine Spitzengeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern bescheren und dabei eine Reichweite von 170 Kilometern haben soll.
Der Elettra für den Stadteinsatz
Die Form vom Elettra spricht mich persönlich besonders an, wobei der italienische Elektriker auch unmissverständlich klar macht, dass er für den Stadt-, beziehungsweise Nahverkehr konzipiert ist, worauf auch die Höchstgeschwindigkeit schließen lässt. Dort kann der Kleine aber auch wirklich alle Trumpfe ausspielen.
Der Preis vom Elettra
Er ist bemerkenswert. Während die meisten Elektroautos kaum die Marke von 30.000 Euro unterschreiten, soll der Elettra in der Preisspanne von 16.000 bis 22.000 Euro angeboten werden, was für seine Größe noch immer viel ist, aber eben im Elektrovergleich positiv hervorsticht. Dieser Preis vom Elettra dürfte maßgeblich auf die Tatsache zurück zu führen sein, dass ein großer, bereits bestehender Teil des Elektrikers in Asien eingekauft und dann in einem Werk von WT Motors lediglich noch mit Motor- und Batterietechnik versehen wird, wie man auch bei Auto-Presse nachlesen kann. Während die großen Automobilhersteller in der Regel fast alle Komponenten selbst fertigen, können sie weniger kostengünstig produzieren und müssen diese höheren Produktionskosten auch auf den Kunden abwälzen. Stellt sich schlussendlich nur noch die Frage, ob einem das Konzept mit dem fast komplett vorgefertigten Asiaten unter italienischen Flagge gefällt?
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