Das Elektroauto Peugeot iOn kommt im Herbst dieses Jahres auf den Markt. Der kleine, kugelige Elektriker ist jedoch ein geräumiger 4-Plätzer, der sich für weit Größeres eignet als immer nur den Stadtverkehr, mag er dort auch besonders seine Stärken auszuspielen. Ich wollte natürlich die Fakten des Franzosen in Erfahrung bringen.

Der Peugeot iOn 2010

Angetrieben wird der Peugeot iOn von einem 64 PS starken Elektromotor, der ein Drehmoment von 180 Newtonmeter besitzt und das Elektro Auto eine Spitzengeschwindigkeit von 130 Stundenkilometer erreichen lässt.

Die Reichweite des Peugeot iOn liegt bei 130 Kilometer, was so gesehen nicht gerade üppig erscheint, in Anbetracht zur Tatsache, dass der allergrößte Teil der täglich bewältigten Strecken weniger als 60 Kilometer betragen aber wieder in einem anderen Licht da steht.

Über den Hausanschluss mit 220 Volt benötigen die Batterien eine Ladezeit von sechs Stunden, während auch beim Peugeot iOn eine Schnellladung von 80 Prozent mittels Schnellladevorrichtung innerhalb von 30 Minuten erreicht werden kann.

Seltsamer Verkaufsstart beim Peugeot iOn

Unverständlich finde ich, dass der Peugeot iOn vorerst nur geleast werden kann und das für 500 Euro pro Monat. In diesem Preis sind jedoch auch die Wartungskosten und die Batterie mit enthalten. Gemunkelt wird, dass der eigentliche Kaufpreis für den Peugeot iOn bei sagenhaften 40.000 Euro liegen soll, was dann doch ein ziemlich dicker Hund im vergleich zu Konkurrenzfahrzeugen wäre.

Gut hingegen am Peugeot iOn gefällt mir das Innenleben sowie seine Abmessungen. Mit seiner Größe ist er praktisch und nützlich gleichermaßen und findet für meinen Geschmack ein optimales Mittelmass.

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