Auf der Autoshow in Detroit wurde der Porsche 918 RSR enthüllt und in sich trägt er einige Besonderheiten. Auch wenn der Elektrorennwagen nie Serienreife erlangen wird, dient er Porsche für zahlreiche Tests und der Entwicklung neuer Komponenten.

Der Porsche 918 RSR ohne Akkus

Anstelle eines Beifahrersitz wird dort in Detroit ein Schwungmassenspeicher gezeigt. Dieser rotiert pro Minute mit einer Geschwindigkeit von bis zu 36.000 Umdrehungen, wodurch freigesetzte Bremsenergie gespeichert wird, wofür gewöhnlich Batterien verwendet werden. Zur erneuten Kraftübertragung der so gewonnenen Energie beim Porsche 918 RSR werden die zwei vorhandenen Elektroantriebe als Generatoren verwendet und die Energie wird wieder auf die Räder übertragen. Durch den immensen Platzbedarf des Rotors im Concept Car von Porsche eignet sich dieser alleine schon nicht für einen Serienreife, ist aber dennoch unbestritten ein interessantes technisches Element.

Nur ein wenig Energie nebenher für den Porsche 918 RSR

Dieser Aufwand dient dem Porsche 918 RSR jedoch nur für etwas Zusatzenergie, beziehungsweise für einen etwa acht Sekunden dauernden, zusätzlichen Energieschub, denn die eigentliche Arbeit leistet ein alles andere als umweltfreundlicher V8-Verbrenner, der gute 560 Pferdestärken erschafft. Durch den elektrischen Kurzzeitstoß aus dem Rotor bringt es der Porsche 918 RSR vorübergehend auf fast 770 Pferdestärken.

Vorteil auf der Rennstrecke für den Porsche 918 RSR

Der Vorteil auf der Rennstrecke vom Porsche 918 RSR durch diesen Geschwindigkeitstrip, der auf Knopfdruck abgerufen werden kann, liegt auf der Hand. Besonders bei Überholmanövern oder auf der Zielgeraden kann dem Porsche 918 RSR so der entscheidende Vorteil gelingen oder das Überholen von Gegnern wird dadurch auch einfach bequemer und weniger riskant. Wenn du den Rotorrennwagen bestaunen willst, dann hält die Hersfelder-Zeitung gute Bilder bereit.

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